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Phsychology
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Apnoetauchen stellt in tiefenpsychologischen Sinne eine Regression (Rückkehr) in das Urelement zum Urdasein. So haben die Empfindungen und Gefühle einen sehr ursprünglichen Charakter. So z. B. hat sich auch bis zum Christentum das Ritual, der spirituellen Reinigung durch das Eintauchen (Taufe), bewahrt. Auf diese Weise wurden die Menschen durch das eintauchen von allen Sünden gereinigt und im geistigem Sinne wiedergeboren und in die christliche Gemeinschaft aufgenommen. Aus der tiefenpsychologischen Sicht liegt die Erkenntnis nah, dass das Tauchen die Empfindungen auslöst, die eine psychische Regression bewirkt. Und der Tauchende durch diese Regression wieder zu tieferen Schichten des Unbewussten vordringt und auf diese Weise "zu sich selber finden kann". So etwickelt man veränderte Bewusstseinzustande. Es ist aber auch ein Lernprozeß diese Zustände zu erkennen und zu steuern. Tatsächlich deuten die Berichte der Apnoeisten auf veränderte Bewusstseinzustände (Zeitgefühlverlust, das Licht wird oft in der Tiefe als eine Energiequelle empfunden, Ich-Auflösung, langsame und fließende Bewegungen...). Diese veränderte Bewusstseinzustände sind in ihrer Psychodynamik schon länger bekannt. Sie traten in der klinischen und experimentellen Praktik immer in Verbindung mit einer tiefen Regression, die als Perinatal (Vorgeburtlich) eingestuft waren und die Bezeichnung "ozeanisches Bewusstsein" bzw. "ozeanisches Erleben" erhielten. In diesen Zustand bewegten sich die Probanten sehr fließend und langsam (wie im Wasser) oder blieben regungslos und berichteten, dass sie im blaugrünen Ozean tauchen. Oft identifizierten sich die Personen mit verschiedenen Lebensformen im Wasser. (Grof 1989) Demnach sind für das ozeanisches Bewusstsein folgende Empfindungen charakteristisch: - fließende Bewegungen - das Gefühl nicht mehr atmen zu müssen -Zeitgefühlverlust - Ich-Auflösung ( durch die Auflösung der Grenzen des eigenen Körpers empfindet man des verschmelzen mit dem Element Wasser) Das Selbe empfindet auch ein geübter Apnoeist, der ein ausgedehntes Tauchgang unternimmt. Das könnte mit der Ausschüttung der Neurotransmitter zusammenhängen, die das neuronale Netz auf besondere Weise anregen. Weil das aber bei jedem langen bzw. tiefen Tauchgang geschieht, ist eine Gesetzmäßigkeit festzustellen. Deswegen versuchen die Apnoeisten sich in diesen Bereich zu bringen, um diese Einheit mit sich selbst und dem Element herzustellen. Ohne diese veränderte Bewusstseinzustände wären wohl die Tauchgänge jenseits von 9min Dauer, 200m Länge oder 210m Tiefe nicht möglich. |
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